Biografie

Kevin Griffiths

hold-1007x859Der 1978 in London geborene Dirigent Kevin Griffiths ist seit der Saison 2011/12 Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Collegium Musicum Basel.

Nachdem er unter anderem bei David Zinman in Aspen (USA) und bei Colin Metters an der Royal Academy of Music in London studiert hat, dirigierte er zahlreiche renommierten Orchestern, darunter das Tonhalle Orchester Zürich, das Frankfurter Opern- und Museumsorchester, das Basler Symphonieorchester, das Musikkollegium Winterthur, das Orchestra della Radio Svizzera Italiana, das Luzerner Symphonieorchester, das Zürcher Kammerorchester, die Badische Staatskapelle, die Nordwestdeutsche Philharmonie, die Jenaer Philharmonie, das Orquesta Sinfonica de Navarra, die Slowakische Radiophilharmonie, das Orchestra of the Age of Enlightenment London und das Hallé Orchester Manchester. In der Berliner Philharmonie dirigierte er das Kammerorchester Berlin. Im Sommer 2015 war er beim Menuhin Festival Gstaad eingeladen und wird 2016 wieder dort gastieren.

Namhafte Künstler wie Sir James Galway, Vesselina Kasarova, Isabelle van Keulen, Sergei Nakariakov, Dmitry Sitkovetskzy, Paul Lewis, Alexander Rudin, Ingulf Turban und Solisten der Berliner Philharmoniker (Stefan Dohr, Wenzel Fuchs, Jonathan Kelly, Markus Weidmann) haben mit Kevin Griffiths zusammengearbeitet. Weiter assistierte er bei Vladimir Jurowski, Leonard Slatkin, Trevor Pinnock, Sir Mark Elder und Sir Simon Rattle.

Unter anderem durch sein Engagement für Neue Musik erlangte Griffiths internationales Ansehen. Er ist Gründer des London Steve Reich Ensembles, das weltweit gastiert und dessen erste CD für CPO mit einem Diapason d‘Or ausgezeichnet wurde. Seine zweite, vielbeachtete Aufnahme mit dem Ensemble wurde im September 2011 beim Label EMI Classics veröffentlicht.

sideswipe-1212x846Kevin Griffiths brachte Werke von Hans Huber, Daniel Schnyder, Elena Firsova, Steven Mackey und Rodolphe Schacher zur Uraufführung, und widmet sich auch Opernproduktionen; so dirigierte er u.a. Opern von Ravel wie „L’heure espagnole“ und „L’enfant et les sortilèges“, „Die Fledermaus“ von Johann Strauss und „Don Giovanni“ von Mozart.

Im Jahr 2010 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Dirigentenwettbewerb „Sir Georg Solti“.

Pressestimmen:
Die BaZ schreibt: „im Schaffen eines überaus weichen Klangs, der in Piano und Pianissimo an Schönheit noch gewinnt und zu dem das Orchester auch nach energischem Aufspielen rasch zurückfindet (…) läge (…) die Stärke seines Dirigats.“ (Fabian Kristmann BaZ)

„Es schien so, als würde Griffiths das Rennen machen (insgesamt hatten beinahe 600 Kandidaten an dem Wettbewerb teilgenommen) – deutlich wirkte die Publikumsreaktion, deutlich waren die musikalischen Qualitäten.” (Frankfurter Rundschau)

Das Mindener Tagblatt schrieb: „…sensationelle Wiedergabe (Schumann 4. Sinfonie), die den mustergültigen Einspielungen von Gardiner und Harnoncourt auf Augenhöhe begegnen konnte.“ (Mindener Tageblatt)
“Musikalisch geht es dem Collegium Musicum Basel ein Jahr, nachdem der junge Kevin Griffiths die musikalische Leitung ü̈bernommen hat, blendend.”
(Badische Zeitung)

„Der Solti-Dirigentenpreisträger Kevin Griffiths brillierte beim Museumskonzert in der Alten Oper Frankfurt mit Sibelius und Mendelssohn.“ (Frankfurter Neue Presse)

„Kevin Griffiths sorgte für ein der historisch informierten Aufführungspraxis angenähertes Klangbild: Dieser Beethoven hatte nicht lastende Schwermut im Gepäck, sondern brillierte durch Helligkeit und Transparenz“. (Mindener Tageblatt)

„Auf welch berückende Weise Griffiths in seinem Dirigat Präzision und schwingende Eleganz vereint, davon konnte sich das Publikum (…) der Museumsgesellschaft überzeugen.“ (Frankfurter Neue Presse)

„Fresh interpretations breathe new life“. Grammophone über das London Steve Reich Ensemble unter Kevin Griffiths (Philip Clark, Grammophone)

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Kevin Griffiths Bio Lang 2017 Deutsch